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Tiere im Zirkus Otelli

Der Jugendzirkus Otelli legt Wert darauf, dass in jedem seiner Programme das "klassische Trio" von Artisten vertreten ist, nämlich Akrobaten, Clowns und Tiere. So enthielten denn die Programme der vergangenen Jahre immer auch je mindestens eine Tiernummer. Da der Zirkus selber nicht in der Lage ist, Tiere zu halten, ist er in dieser Sparte abhängig von den Familien, die im Zirkus mitmachen. "Normale" Otelli-Familien können im Idealfall höchstens Haustiere halten.

 

Hin und wieder haben wir allerdings das Glück, besondere Beziehungen spielen zu lassen oder gar - wie zur Zeit - in den eigenen Reihen eine Bauernfamilie mit eigenem Hof zu haben. So war denn in der Vergangenheit eine selten reichhaltige Vielzahl von Tieren im Otelli zu sehen: Hunde, Katze, Kaninchen, Schlangen, Hühner, Ponies, Esel, Ziegen, Hausschweine während sechs Jahren sogar ein Wildschwein, das Wappentier der Gemeinde Otelfingen. Unsere Wildsau Tinga stellte circensisch sogar europa- und weltweit eine einmalige Attraktion dar und war 2005 zum sechsten Mal im Zirkus Otelli zu sehen - das hat noch keines unserer Tiere geschafft !

Viele dieser Tiere wurden für Otelli, d.h. für eine spezielle Nummer, erstmalig oder zusätzlich dressiert. Dabei werden immer auch Kinder einbezogen, was natürlich für alle Betroffenen eine unvergessliche Erfahrung darstellt. Seltener können Tiere mit den Dressurergebnissen, welche in den Familien vorher erarbeitet wurden, mehr oder weniger direkt vorgeführt werden.

Die Familie Esther und Heinz Schibli besitzt den Näppbrunnenhof im Westen von Otelfingen. Alle ihre vier Kinder machten oder machen immer noch mit im Zirkus Otelli. Auf ihrem Hof entstanden Ziegen-, Hunde-, Schafe- und Ponydressuren neben jener des Wildschweines Tinga. 2002 ermöglichte die Familie die Erfüllung eines neuen Traumes: Die Dressur eines Rindes. Da die Manege des Zirkus Otelli klein ist (4m Durchmesser), würde darin eine ausgewachsene Kuh kaum richtig im Kreis gehen können. Und trotzdem ist diese im Zirkus selten zu sehene Tierart immer wieder eine Besonderheit, die auch zur Schweiz gehört. Unter dem Motto des Jahres 2002 EXPOTELLI.02 lag es denn auf der Hand, einmal ein Rindvieh in den Zirkus zu bringen. Aber eben: keine ausgewachsene Kuh - so schön und eindrücklich das gewesen wäre.

So schaute sich denn die Familie Schibli nach einem Kalb um, mit dem eine Beziehung zu Menschen und vor allem zu Kindern aufgebaut werden konnte. Bei der Suche stiessen Schiblis auf die Frühgeburt Picci vom Hof Willy Zollinger in Regensdorf. Am 27. April 2002 kam Picci auf den Näppbrunnenhof und wurde anschliessend vor allem von Yamina (unter Mithilfe von Geschwistern, Eltern und Zirkusleiter) in eine einfache Dressur einbezogen, damit er zum Star im neuen Programm werden konnte.

Luna ist eine wunderschöne Goldenredriver-Hündin und gehört der Familie Zeltner. Vor allem Mutter Maya hat sich intensiv um die Ausbildung des Hundes gekümmert und mit der Tochter Carolina 2002 und 2005 eine reizvolle Nummer erarbeitet.

 

Schnüffi und Schnüffeli heissen das Kaninchen und das Meerschweinchen der Familie Herbstrith. Diese beiden Tierarten sind schwer bis kaum dressierbar. Aber wenn es sich um ruhige Tiere handelt, kann mit stillsitzen, etwas schübseln und lenken doch eine herzige Darbietung präsentiert werden, das zeigten die beiden Schwestern Fabienne und Stefanie 2002 eindrücklich. Übrigens: Wer hat schon jemals ein so besonderes Meerschweinchen gesehen, dessen lange Haare büschelweise in ganz verschiedene Richtungen stehen können?! Achtung, hin und wieder ist vorne hinten und umgekehrt...

 

Die eingestreuten Bilder zeigen eine Auswahl der Tierarten, welche im Otelli schon gearbeitet haben. Wir wollen immer wieder neues probieren, auch mit Tieren, die wir nicht zu gewaltigen Leistungen dressieren, sondern zu tier- und kindergerechten kleinen Nummern führen. Für das Jahr 2003 hatten wir ursprünglich an Lamas gedacht. Daraus sind Schafdressuren 2004 bis 2007 geworden.